Krane - Brückenkrane

Schubstangenförderer oder Kreisförderer

Brückenkrane bestehen im Grundaufbau aus der Brückenkonstruktion, dem Hubwerk, den Antrieben und weiteren elektrischen Einrichtungen. Die Brückenträger stützen sich an beiden Enden über Kopfträger, in denen die Laufräder und Fahrantriebe des Kranfahrwerkes gelagert sind, auf an den Wänden oder auf Stützen fest angebrachten Kranlaufbahnen ab.

Die Brückenträger befinden sich oberhalb der Kranlaufbahnen und erstrecken sich von einer Laufbahn zur anderen über die gesamte Förderfläche. Sie tragen eine Laufkatze, die das Hubwerk und den Antrieb zum Verfahren der Laufkatze umfasst.

Insgesamt ist das Arbeitsfeld des Kranes in allen drei Dimensionen durch Anfahrmaße eingeschränkt. Diese Einschränkung resultiert in Längs- und Querrichtung durch die Abmaße von Laufkatze, Kranbrücke, Kranfahrwerken und Kranbahnen. Sie ist beim Hub durch die Höhenkonstruktion von Kran und Seilantrieb sowie durch die Hakenhöhe bedingt. Brückenkrane können keine Lasten in andere Hallenschiffe übersetzen, da die Laufkatzen nicht auf andere Krane überwechseln können. Es müssen daher für den Wechsel einer Ladeeinheit zwischen verschiedenen Hallenschiffen zusätzliche Fördermittel beispielsweise in Form von flurgebundenen Unstetigförderern oder Drehlaufkatzen eingesetzt werden.

Für die Laufkatzen werden Flachstahlschienen auf die Kranbrückenträger geschweißt. Die Kranbrücke stützt sich über mindestens vier Laufräder (jeweils zwei pro Kopfträger) auf den Kranlaufbahnen ab. Bei Kranen für große Lasten werden jeweils zwei Laufräder pro Fahrschemel angeordnet, so dass der Kran auf acht Laufrädern verfährt. Der Geradelauf der Brücke auf der Kranlaufbahn wird über Spurführungsrollen, die seitlich auf den Kranlaufbahnen laufen und über ein festes Verhältnis von Brückenspannweite zu Kopfträgerbreite (i.a. 7:1 bis 4:1) gewährleistet. Neuere Krane werden zusätzlich mit Geradelaufregelungen ausgerüstet, welche die Position der beiden Brückenenden erfassen und die Antriebe entsprechend nachregeln. Am Ende der Kranbahnen sind Sicherheitsendschalter angebracht.


Einsatzmöglichkeiten

Brückenkrane

Brückenkrane weisen ein dreidimensionales Arbeitsfeld auf und werden für unterschiedlichste Transport- und Stapelarbeiten mit ständig wechselnden Quell- und Zielorten und für Gewichte bis zu 400 t verwendet. Sie eignen sich zur Bedienung von Lägern zur Ver- und Entsorgung von Maschinen und Anlagen in der Produktion.

Brückenkrane

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