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Einleitung, Bauarten

Die Vorteile eines Kranes liegen in vertikalen und horizontalen Bewegungen, wobei die Richtung beliebig ist und die Bewegungen gleichzeitig ausgeführt werden können. Sowohl zum Transport von Stück- oder Schüttgut, von sperrigen Lasten, von Langgut oder Massengut sind Krane geeignet.

Bestimmte Bauarten (Brückenkrane) benötigen für den Transport keine Grundfläche (flurfreier Betrieb), und der Transportraum liegt über dem Arbeitsraum. Mit dem Hängekran ist ein Quertransport der Laufkatze von einem Hallenschiff zum anderen möglich. Der Stapelkran wird im Lagerbereich zur Bedienung von Hochregalen eingesetzt, und der Mobilkran hat seinen Wirkungsbereich im Freilager. Diesen Vorteilen stehen entgegen:

  • beschränkter Arbeitsbereich
  • fahrbahngebunden (Flurunterstützung)
  • ungeeignet für stetige Förderung

Bei der Auswahl der Kranbauart für einen vorgegebenen Transport spielt eine Vielzahl von Faktoren eine Rolle, wie z.B.

  • Einsatzort (Hallen, Freilager)
  • Hallenumriss, Lagerplatzgröße
  • maximale Last
  • erforderliche Hakenhöhe.



Die Vielfalt an Einsatzmöglichkeiten der Krane drückt sich auch in der Bezeichnung der Krane aus. DIN 15001 T 2 gibt eine Einteilung der Krane nach ihrem Verwendungszweck oder Aufstellungsort an und unterscheidet 16 Haupt-Kranarten mit einer Vielzahl weiteren Unterbezeichnungen. Diese Kranarten sind:

  • Hüttenbergskrane
  • Schiffskrane
  • Werkstattkrane
  • Bergungskrane
  • Containerkrane
  • Schmiedekrane
  • Säulendrehkrane
  • Vergütungskrane
  • Baukrane
  • Lagerkrane

Damit ist aber ein Kran noch nicht vollständig bestimmt. Es bedarf dazu der Angabe über die Kranbauform. Die Einteilung der Krane nach ihrer Bauart ist Inhalt der DIN 15 001. Sie teilt die Bauarten ein in:

  • Ausleger – Drehkrane
  • Wandlaufkrane
  • Brückenkrane
  • Turm - Drehkrane
  • Portalkrane

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